Dorfentwicklung

Der Fokus in diesem Modul lag darauf, einem Dorf neue Perspektiven bei sinkenden Einwohnerzahlen zu liefern. Gearbeitet wurde an dem 400-Seellendorf Holpe im Oberbergischen Kreis. Eine Analyse von kategorisierten Bewohnern eines solch kleinen Dorfes sollte zunächst die Bedürfnisse und Anforderungen offen legen. Was braucht zum Beispiel der Hobbykoch, der Bücherwurm, der Autofahrer oder auch der einfache gesellige Biertrinker. Es stellte sich heraus, dass beinahe jede Erledigung, die der Dorfbewohner zu tätigen hat, mit dem Auto erledigt werden muss. Die ansässige Gastronomie, öffnet einmal im Monat seine Pforten, der Bäcker lässt schon seit Jahren keinen warmen Semmeln mehr über die Theke reichen und auch der Tante-Emma-Laden hat die Ladentür mit einem Vorhängeschloss versehen. Einzig und allein der Friseur konnte sich halten. Diese Entwicklung hat viele Gründe, einen sehr schwer wiegenden Anteil daran hat zum einen die Landflucht junger Menschen und zum anderen die ungenutzten Potentiale, die der Gemeinde ein touristisches Publikum bescheren und somit dem Dorf wieder Leben einhauchen könnten. Wie also Holpe reanimieren ?! Dieser Frage stellten sich die Teilnehmer des Moduls und entwickelten in kleineren Gruppen Strategien zur Rettung des Holperbachtals. Schon zu Beginn kristallisierten sich drei Hauptstrategien heraus. Die eine sah es vor, die bestehende Wanderwege zu erneuern, erweitern und an bestehende regionale Wanderwege anzukoppeln. Um die Mägen hungriger Wanderer füllen zu können, entwickelte die zweite Gruppe ein Konzept, das zum einen die Verköstigung übernimmt und zusätzlich in einer Käserei und Seiferei Einblicke in die Herstellung von Produkten aus lokalen Erzeugnissen zeigt.

Ein Video zu diesem Projekt:

Einige Visualisierungen bei denen ich mitgewirkt habe:

Dorfentwicklung

Quellen:

Oberer Text aus Newspaper von 1zu1 ab Seite 9, Artikel zur Endpräsentation